Meine Themen

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Arbeit und Wirtschaft

Der Mittelstand ist in unserer Region mehr als andernorts das Rückgrat für Wohlstand. Die Corona-Krise zeigt eindrücklich, wie wichtig es für die Menschen in unserem Wahlkreis ist, sichere Arbeitsplätze zu haben. Dabei darf die Politik die Berufstätigen, ihre Familien und vor allem die Unternehmen nicht im Stich lassen. Im Gegenteil: erfolgreiche Unternehmen, Mittelständler und Handwerker und Industriebetriebe haben ein Recht auf optimale Rahmenbedingungen und effiziente Förderung. Das ist mein Verständnis von einer klugen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik.

Unsere erfolgreichen Betriebe und Unternehmen haben einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Deshalb gehören gute Schulbildung, Ausbildungsplätze und Hochschulangebote, die diesen Bedürfnissen gerecht werden, ebenfalls zur Arbeitsmarktpolitik. Es ist die Aufgabe der Politik, hier aktiv zu fördern und zu begleiten. Damit der Fachkräftebedarf von morgen nicht zur Konjunktur-Bremse wird.

Landwirtschaft und Heimat

Die Arbeit der Landwirte und ihr wichtiger Beitrag zur Nahversorgung und Landschaftspflege liegen mir sehr am Herzen. Sie wurden mir sozusagen in die Wiege gelegt. Aber Landwirtschaft braucht unsere Unterstützung. Wenn wir gesunde und nachhaltige Produkte auf dem Tisch haben wollen und wenn sich nicht nur Spitzenverdiener ökologisch und verantwortungsbewusste Erzeugnisse leisten können sollen, brauchen wir klare Bekenntnisse zu unserer Land- und Forstwirtschaft.

Landwirtschaftspolitik muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe orientieren und darf nicht zu einem Bürokratiemonstrum werden, das das Wirtschaften erschwert und international importierte Erzeugnisse günstiger werden lässt als heimische Produkte.

Sicherheit

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat das Recht darauf, in Sicherheit leben zu können. Dazu zählt für mich auch das subjektive Sicherheitsgefühl. Unsere Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehren und viele andere Kräfte aus den Blaulichtberufen tragen zu diesem Sicherheitsgefühl bei. Aber sie brauchen auch unsere Unterstützung und Wertschätzung.

Deshalb stehe ich für eine gute Vernetzung der Polizeibehörden, eine gute Ausstattung all derer, die jeden Tag für uns im Einsatz sind und eine Justiz, die effizient in der Strafverfolgung aktiv sein kann.

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist heute mehr denn je die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften, für sichere Arbeitsplätze, Zukunftstechnologien und somit für die Zukunftschancen kommender Generationen. Um im internationalen Wettbewerb nicht abgehängt zu werden, brauchen wir eine konsequente Förderung des Breitbandausbaus, und eine Bildungspolitik, die auch in diesem Bereich frühzeitig fit macht für die Zukunft. Deshalb stehe ich für eine solide Ausstattung im Bereich der Digitalisierung, die auch mit finanziellem Aufwand als Investition in die Zukunft unterstützt werden muss.

Familie und Wohnen

Familienpolitik auf Bundesebene kann viel bewirken – wenn man sie richtig macht. Dabei geht es vor allem um Konzepte zur finanziellen Entlastung und Regelungen, die bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen. So dürfen wir zurecht erwarten, dass ein Anspruch auf Betreuung nicht nur den Mindestanforderungen folgt, sondern auch die Flexibilität bringt, die berufstätige Mütter und Väter jeden Tag brauchen.

Egal, ob alt oder jung – ob Single oder Familie: Wohnen muss immer bezahlbar bleiben. Und Wohnungspolitik ist ebenso wie Bildungspolitik längst zu einem knallharten Standortfaktor geworden. Wir brauchen mehr Investitionen in den Wohnungsbau, damit Wohnraum nicht mehr nur verfügbar ist, sondern damit sich gerade junge Familien oder Senioren diesen auch wieder leisten können.

Bürokratieabbau

Egal ob StartUps, Gewerbebetriebe, Vereine oder Privatleute: in nahezu jeder Lebenslage hat man mit Ämtern und Behörden zu tun. Gerade Unternehmen und Familien sehen sich regelmäßig mit einer Bürokratie konfrontiert, die Flexibilität und Innovationskraft bremst oder an vielen Stellen komplizierter machen, als es vielleicht manchmal notwendig ist.

Ich setze mich dafür ein, dass Bürokratieabbau keine Floskel bleibt, sondern im unternehmerischen und beruflichen Alltag zu einer wirklichen Entlastung führt – quasi zum Konjunkturpaket zum Nulltarif. Behördengänge sollen kein steiniger Weg sein, sondern für alle Beteiligten einfach und effizient gestaltet werden. Hier muss die Bundespolitik die entscheidenden Weichen stellen.

Klimaschutz und moderne Mobilität

Der Klimawandel ist längst auch bei uns spürbar angekommen. Wir stehen alle in der Verantwortung, unseren nachhaltigen Beitrag dafür zu leisten, die globale Herausforderung in den Griff zu bekommen.

Ich stehe uneingeschränkt zu den Klimazielen von Paris, Brüssel und Berlin. Diese Ziele müssen wir umsetzen. Und hierfür müssen wir auch bei uns an verschiedenen Stellschrauben drehen. Das fängt an bei einem flexiblen und innovativen Verkehrsmix. Ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg wird dabei der Wechsel zu einem Mobilitäts-Konzept der Zukunft sein, das auf Batterie und Wasserstoff basiert. Für mich ist klar: klimafreundliche Fahrzeuge müssen aus dem Land kommen, in dem nicht nur das Auto, sondern auch das Fahrrad erfunden wurde – aus Baden-Württemberg. Wir haben das Know-How und die Erfahrung, die man braucht, um zukunftsfähige und nachhaltige Fahrzeuge auf die Straßen zu bekommen – zusammen mit der erforderlichen neuen Infrastruktur. Moderne Mobilitätslösungen sind gleichzeitig für unsere innovative Zulieferindustrie eine Chance und können zum Exportschlager werden – vorausgesetzt die Politik unterstützt diesen Prozess aktiv wie beispielsweise beim Thema „Grüner Wasserstoff“.

Ich setze mich dafür ein, dass unsere Region zu einem innovativen Cluster im Bereich der „Mobilität der Zukunft“ wird. Damit vor allem Arbeitsplätze und Innovationskraft weiterhin bei uns zuhause sind.

Schwerpunkt Pflege

Pflege betrifft uns alle. Ob als Pflegebedürftiger oder indirekt als Angehöriger. Aber leider ist gerade die Pflege ein Thema, das viele Pflegebedürftige und auch ihre Angehörigen in eine Armutsfalle treibt.

Ich unterstütze deshalb den Ansatz, die Eigenanteile von pflegebedürftigen Menschen in Pflegeheimen so zu begrenzen, dass sie auch für Normalverdiener leistbar sind. Die Angehörigen dürfen mit der Last der Betreuung und Versorgung nicht alleingelassen werden. Deshalb mache ich mich stark für eine umfassende und professionelle Beratung, die Betroffenen und Angehörigen auch ganz konkret hilft.