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Vergangene Woche hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die von der EU-Kommission eingeräumte Frist verstreichen lassen, in der die Bundesregierung deutschen Bauern den Anbau sämtlicher Feldfrüchte auf den ökologischen Vorrangflächen noch hätte erlauben können. Damit verschenke er wertvolle Flächen für zusätzlichen Getreideanbau, kritisiert Christina Stumpp. Dabei sei jedes Brot, das mit Weizen aus Deutschland zusätzlich gebacken werden kann, ein Beitrag im Kampf gegen den Hunger in der Welt – vor allem in Nordafrika oder Nahost, so Stumpp weiter. 

„Der Bundeslandwirtschaftsminister hat hier die bisher wichtigste Chance gegen die drohende Lebensmittelknappheit nicht genutzt. Das ist verantwortungs- und planlos.” 

Die CDU/CSU-Fraktion hat nun im Agrar- und Ernährungsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung mit Sachverständigen zu dem Thema Welternährung und Versorgung mit Lebensmitteln beantragt. “Vielleicht versteht die Ampel dann endlich die Dringlichkeit dieses Themas und fängt an, ernsthaft und vernünftig zu handeln, statt ideologisch und stur”, mahnt Christina Stumpp.

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