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Vergangenen Montag haben wir im Bundesvorstand die „Mainzer Erklärung” beschlossen. Damit setzen wir uns klare Ziele, wie wir Deutschland wieder zurück auf Kurs bringen. Eigentlich wollten wir dies bereits Anfang des Jahres in Mainz tun, allerdings hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun also in Berlin.

Wir sind uns als CDU einig, dass 2026 ein Aufschwungs- und Wachstumsjahr wird. Denn Wirtschaftswachstum ist kein Selbstzweck. Es ist das Fundament für unseren Wohlstand, unsere soziale Sicherheit und unsere Handlungsfähigkeit in einer sich verändernden Weltordnung.

Für uns ist klar: Ohne wirtschaftliche Stärke ist alles andere nichts. Deshalb schaffen wir mit der „Mainzer Erklärung“ die Basis für neues Wachstum „Made in Germany“. Mit mehr Leistungsgerechtigkeit, Innovation und Gründertum sowie weniger Bürokratie bringen wir Deutschland zurück an die Spitze.

Standort stärken – Wirtschaft entfesseln

Wir reden nicht nur über Steuersenkungen, wir setzen sie um. Mit dem steuerlichen Investitions-Sofortprogramm haben wir die größte Entlastung für Unternehmen seit 15 Jahren auf den Weg gebracht und ein klares Signal an unseren Mittelstand gesendet.

Doch das ist erst der Anfang. Wir wollen die Steuerlast für unsere Betriebe dauerhaft auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau senken. Unser Ziel: Auf im Betrieb verbleibende Gewinne sollen Unternehmen künftig maximal 25 Prozent Steuern zahlen. Ein zentraler Baustein ist dabei die Körperschaftsteuer: Diese werden wir schrittweise von 15 auf 10 Prozent senken. Damit schaffen wir den finanziellen Spielraum, den unsere Firmen für Investitionen in neue Maschinen, Forschung und sichere Arbeitsplätze dringend brauchen. Unser Ziel: Der Standort Deutschland soll wieder Weltspitze bei Wettbewerbsfähigkeit und Innovation sein, statt Weltspitze bei den Steuern.

Mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt

Leistung muss sich wieder lohnen. Wer arbeitet, muss am Ende des Monats immer mehr in der Tasche haben als die, die es nicht tun. Darum entlasten wir diejenigen, die jeden Tag Leistung erbringen und den Laden am Laufen halten. Dafür wollen wir weitere Entlastungen und attraktive Anreize setzen:

  • Mehr Netto vom Brutto: Wir wollen die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen senken.
  • Fleiß belohnen: Überstundenzuschläge sollen für Vollzeitbeschäftigte steuerfrei sein.
  • Arbeitszeit flexibilisieren: Wir passen das Arbeitszeitgesetz an die Lebensrealität an – weg von der täglichen, hin zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit.
  • Fachkräfte gewinnen: Mit einer „Work-and-Stay-Agentur“ vereinfachen wir die Anwerbung ausländischer Fachkräfte drastisch.

Außerdem zielen wir auf umfangreiche Reformen unseres Sozialstaates. Die CDU hat bereits Kommissionen eingesetzt, die im Laufe des Jahres 2026 konkrete Vorschläge machen sollen – ob bei der Rente, der Krankenversicherung oder der Pflegeversicherung. 

Aber es darf nicht bei Papieren bleiben: Die Ergebnisse der Kommissionen müssen in mutigen Reformen münden. Wir übernehmen Verantwortung und machen unsere Sozialversicherungen zukunftsfest.

Energie: Sicher, sauber, bezahlbar

Eine starke Industrie braucht bezahlbare Energie. Dafür haben wir bereits im letzten Jahr die Gasspeicherumlage abgeschafft, Netzentgelte reduziert und die Stromsteuer gesenkt. Davon profitieren alle Menschen in Deutschland. 

Jetzt sorgen wir für langfristige Versorgungssicherheit: Mit der Kraftwerkstrategie soll schon bald ein Rahmen für Investitionen in moderne, hochflexible und klimafreundliche Kraftwerke geschaffen werden. Dabei setzen wir auf echte Technologieoffenheit: Mit modernen Gaskraftwerken, der Speicherung von CO2 im Boden (CCS) und der Erforschung von Kernfusion bringen wir Deutschland voran. So ermöglichen wir eine sichere, klimaneutrale und bezahlbare Energieversorgung für alle.

Weniger Zettelwirtschaft, mehr Wirtschaftskraft

Wir setzen den übergewichtigen Staat auf eine strikte Bürokratie-Diät. Nur ein schlanker und moderner Staat lässt der Wirtschaft Luft zum Atmen. Darum haben wir den Abbau von Bürokratie zur Chefsache gemacht. Ziel ist es, die Bürokratiekosten für Unternehmen um 25 Prozent zu senken. 

Dafür beenden wir den „Zettelkrieg“. Genehmigungsverfahren müssen schneller werden, Nachweispflichten einfacher. Wir arbeiten an einer zentralen digitalen Plattform, die Behördengänge für Bürger und Unternehmen bündelt („One-Stop-Shop”). Der Staat muss Dienstleister sein, kein Bremsklotz. 

Innovation entfesseln – Gründer stärken

„Made in Germany” steht für Unternehmergeist und Innovation. Wir müssen weiter auf unsere Stärken setzen und den Forscher- und Unternehmergeist in neue Höhen befördern, statt ihn mit Regulierungen zu ersticken. 

Innovation ist der Motor unseres Wohlstands. Deshalb schaffen wir „Gründerschutzzonen“: In den ersten Jahren nach der Gründung sollen Start-ups von unnötiger Bürokratie befreit werden. Wer gründet, soll seine Energie in sein Produkt stecken, nicht in Formulare. Zudem weiten wir die steuerliche Forschungszulage massiv aus und führen ein „Fast-Track-Verfahren“ ein. Wir wollen, dass in Deutschland wieder Spitzentechnologie entsteht – von KI bis Biotechnologie.

Wir wollen Deutschland zum attraktivsten Standort für Gründer in Europa machen. Für die CDU ist klar: Wir müssen weg von der staatlichen Bevormundung, hin zur Unterstützung für Start-ups und echter Technologieoffenheit.

Der Aufschwung beginnt jetzt

Die CDU macht den Unterschied – mit Mut zu echten Reformen. Gemeinsam mit den Menschen und Unternehmen bringen wir Deutschland wieder an die Spitze. 2026 ist das Jahr, in dem wir zeigen: Die Soziale Marktwirtschaft ist unser Erfolgsmodell für die Zukunft. Im letzten Jahr haben wir das Fundament gelegt – jetzt zünden wir die nächste Stufe des Aufschwungs.

Die „Mainzer Erklärung“ gibt’s hier!