Starke ländliche Räume gibt es nur mit einer starken Landwirtschaft. Das geht nur mit guten Rahmenbedingungen. Als Union setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass unsere Betriebe Planungssicherheit erhalten und von unnötiger Bürokratie befreit werden.
Unterstützung der Tierhalter im Seuchenfall
Wir reagieren zügig und entschlossen auf das aktuelle Tierseuchen-Geschehen. Um unsere Betriebe vor existenzbedrohenden Verlusten zu schützen, haben wir den Entschädigungshöchstsatz für Geflügel massiv angehoben: Rückwirkend ab Oktober 2025 steigt dieser von 50 Euro auf 110 Euro pro gekeulten Tier. Gerade jetzt, wo die Vogelseuche wieder grassiert, ist das ein wichtiger Schritt, denn so wird ein Sicherheitsnetz für unsere Landwirte aufgespannt.
Mehr Zeit zur Umstellung auf elektronische Dokumentation von Pflanzenschutzmitteln
Wir geben unseren Landwirten die nötige Luft zum Atmen. Die Verpflichtung zur Nutzung elektronischer Aufzeichnungen beim Pflanzenschutz wird um ein volles Jahr auf den 1. Januar 2027 verschoben. Die Union verhindert damit Rechtsunsicherheiten und sorgt dafür, dass jeder Betrieb ausreichend Zeit für eine praxisgerechte Umstellung hat – ohne unnötigen Zeitdruck von oben.
„Özdemir-Tierhaltungskennzeichnungsgesetz” verschoben
Wir korrigieren die Fehler der Vergangenheit und bringen die Tierhaltungskennzeichnung auf einen praxisnahen Kurs. Dazu verschieben wir das Inkrafttreten des Gesetzes, das der damalige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir eingebracht hat. Für uns als CDU ist klar: Tierschutz und Wirtschaftlichkeit müssen Hand in Hand gehen.
In den kommenden Monaten werden wir die berufliche Praxis eng bei der Reform des Tierhaltungsgesetzes einbinden:
- Wir führen das vollständige Downgrading ein. Damit darf Fleisch aus höheren Haltungsformen auch in niedrigeren Stufen vermarktet werden. Das verhindert die Verschwendung hochwertiger Lebensmittel und sichert die Erlöse unserer Betriebe, wenn der Markt sich wandelt.
- Eine Kennzeichnung ist nur dann fair, wenn sie auch für importierte Waren gilt. Wir stellen sicher, dass unsere heimischen Erzeuger nicht durch einseitige Auflagen gegenüber Importen benachteiligt werden.
- Wir beenden unnötige Doppelstrukturen und bauen Bürokratie konsequent ab. Anstatt neue Meldepflichten zu schaffen, nutzen wir konsequent vorhandene Datenbanken. So entlasten wir die Landwirte von Schreibtischarbeit, damit sie sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe im Stall konzentrieren können.
So beenden wir die Zeit praxisferner Auflagen und setzen wieder auf den gesunden Menschenverstand. Für die CDU ist die Landwirtschaft kein Problemfall, sondern die Lösung für einen starken ländlichen Raum.



