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Im vergangenen Jahr nahm die Mediathek Urbach erfolgreich an der Ausschreibung des Soforthilfeprogramms „Vor Ort für Alle“ teil und erhielt eine Förderung von 7.680 Euro. Damit konnten unter anderem ein neues Lesecafé eingerichtet und Tablets angeschafft werden. Gemeinsam mit der Urbacher Bürgermeisterin Martina Fehrlen hat sich die Waiblinger Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp nun vor Ort ein Bild von den erfreulichen Veränderungen gemacht.

Das Lesecafé im ersten Obergeschoss wurde mit neuen gemütlichen Sitzmöbeln ausgestattet, das Angebot der Mediathek im digitalen Bereich durch die Anschaffung von zwölf Tablets erweitert. Hier sollen künftig verschiedene digitale Konzepte realisiert werden, sowohl für die Besucher der Mediathek vor Ort, als auch im medienpädagogischen Bereich für unterschiedliche Altersgruppen.

Im Gespräch mit Fiona Hillian, einer der beiden Mediatheksleiterinnen, äußerten sich Stumpp und Fehrlen positiv zu den umgesetzten Maßnahmen. „Das ansprechende Lesecafé lädt zum Verweilen ein und ist ein wunderbarer Ort der Vernetzung in Urbach“ so Stumpp. Auch Bürgermeisterin Martina Fehrlen zeigte sich zufrieden: „Die Mediathek bietet einen wichtigen Treffpunkt für Urbach Nord.“ Tatsächlich soll die Aufenthaltsqualität in der Mediathek gesteigert werden und ein Wohlfühlort für alle Urbacher Bürgerinnen und Bürger sein – ohne jeglichen Konsumzwang. „Hier ist wirklich jeder willkommen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Weltanschauung“ betonte Fiona Hillian. Auch ohne einen Benutzungsausweis kann man sich in der Mediathek aufhalten. Gegen einen Unkostenbeitrag von einem Euro, darf sich am hochwertigen Selbstbedienungsautomaten mit Tee und verschiedenen Kaffeespezialitäten bedient werden. Auch selbst mitgebrachtes Essen darf gerne im Lesecafé verzehrt werden. „Die beiden Leiterinnen Fiona Hillian und Anne-Katrin Knapp haben hier einen ganz besonderen Ort für die Urbacher geschaffen. Umso mehr kann ich jedem einen Besuch empfehlen”, resümiert Stumpp.

Vor Ort für Alle

Mit dem Soforthilfeprogramm „Vor Ort für Alle“ fördert der Deutsche Bibliotheksverband bundesweit zeitgemäße Bibliothekskonzepte in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohner*innen. Primär geht es dabei um die Modernisierung und digitale Ausstattung der Bibliotheken. Ziel ist es, Bibliotheken als „Dritte Orte“ auch in ländlichen Räumen zu stärken und so einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen zu leisten.

Das Soforthilfeprogramm wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert. Die Mittel hierfür stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

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