Wer kennt es nicht: endlose Formulare, unübersichtliche Vorgaben, unnötige Pflichten – all das kostet Zeit, Nerven und Geld. Genau hier setzt das neue Entlastungspaket der Bundesregierung an, das am Mittwoch im Kabinett beschlossen wurde.
Das Entlastungspaket umfasst rund 50 Eckpunkte, von denen viele unmittelbare und substanzielle Entlastungswirkungen für Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft entfalten werden: Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sorgen für weniger Verzögerungen beim Bauen, pragmatische Anpassungen beim Energie- und Arbeitsschutz reduzieren unnötige Auflagen, vereinfachte Berichtspflichten schaffen Freiräume für Unternehmen und Behörden. Besonders begrüße ich die acht Sofortmaßnahmen, die bereits in den kommenden Monaten mindestens 100 Millionen Euro direkte Entlastung bringen – spürbar für die Menschen vor Ort.
Auch die europäische Ebene wird in den Blick genommen: Überflüssige Vorgaben sollen abgebaut, neue EU-Regelungen praxisnah umgesetzt werden. Kein unnötiges „Goldplating“, sondern klare, verständliche Regeln, die wirklich helfen.
Für mich ist entscheidend: Bürokratierückbau gelingt nur, wenn alle Verantwortung übernehmen – Bund, Länder, Kommunen und Verwaltung. Die Bundesregierung hat den richtigen Start gemacht, jetzt kommt es auf die zügige Umsetzung an. Die Entlastungen müssen dort ankommen, wo sie den größten Unterschied machen: im Alltag der Menschen, in Betrieben und Verwaltungen.



