Wer ein Kind bekommt, hat Wichtigeres zu tun als Formulare auszufüllen. Genau da setzen wir an: Der Bundestag hat diese Woche das antragslose Kindergeld beschlossen. Künftig müssen Eltern in den meisten Fällen keinen Antrag mehr stellen, um Kindergeld zu bekommen. Es kommt automatisch.
Der Start erfolgt schrittweise: Ab März 2027 gilt das antragslose Kindergeld zunächst für Geburten ab dem zweiten Kind, voraussichtlich ab Herbst 2027 auch für Erstgeborene. Gerade in der sensiblen Phase rund um die Geburt entlasten wir junge Familien damit spürbar – und zeigen zugleich, dass eine moderne, digitale Verwaltung möglich ist.
Gleichzeitig schieben wir möglichen Missbrauch von Anfang an einen Riegel vor. Automatisch ausgezahlt wird nur, wenn das Kind seinen Wohnsitz in Deutschland hat und mindestens ein Elternteil hier erwerbstätig ist.
Für mich als Mutter ist das antragslose Kindergeld mehr als ein Verwaltungsthema: Ich weiß noch gut, wie voll der Kopf in den Wochen nach der Geburt war. Da waren Formulare das Letzte, worüber man sich Gedanken machen will.
Genau so muss Politik funktionieren: weniger Bürokratie, mehr Zeit für das, was wirklich zählt. Unsere Familien. So geht Bürokratieabbau.